1637, Juli (Dossier)

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Title:1637, Juli
Level:Dossier

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Content:Der General von Reinach macht der Bischof ebenfalls Mitteilung vom Durchzug der Franzosen nach Montbéliard und schickt ihm sowie den Kommandanten in Rheinfelden Kriegszeitungen.
An den nunmehrigen Vogt der Herrschaften St-Ursanne und Freienberg, Thomas Hendel, (der bisherige Vogt Johann Friedrich von Schwarzach muss um diese Zeit gestorben sein), schreibt er wegen der Kontribution, die die Burgunder von den Freienbergern verlangten, und wegen der Plünderungen in Kalenberg (Chauvilliers) und Soubey durch burgundische Soldaten; Schreiben deswegen auch an den Gubernator von Burgund, den marquis de St-Martin.
Antwowt von St-Martin, aus Besançon.
Der burgundische Kommandant in Maîche, namens Malesaigne (?), dem die Plünderungen zur Last gelegt werden, schreibt an Hendel (Andel), er bedauere dies und werde die Missetäter strafen. Dabei wirft er den St. Ursitzern ihre Franzosenfreundlichkeit im scharfen Tone vor und beschuldigt namentlich den in St-Ursanne weilenden Weihbischof und dem Meier von Soubey, den Franzosen zum Nachteil der Burgunder allen Vorschub zu leisten.
Ähnlich drückt er sich in seinem Schreiben an den Bischof aus und klagt über Hendel, den Weihbischof und den Maire von Soubey, die die Burgunder zum Abfall von Haus Österreich zu verleiten suchten.
Adam Rudolf schreibt aus Tavannes an den Grafen von Grancey wegen ausgebliebener Fuhren aus dem Amt Delémont für den Fruchttransport.
Grancey schreibt (13.) aus Montbéliard um Bewilligung von Quartieren im Amt Delémont und um Abtretung des Schlosses bei Laufen (Schloss Zwingen).
Clementia von Bärenfels ersucht aus Basel den Bischof um ein Interzessionsschreiben an die Erzherzogin Claudia, damit ihr Sohn Adalbert, der von den Kaiserlichen gefangen und nach Breisach verbracht worden war, in Freiheit gesetzt werde.
Der Bischof schreibt in diesem Sinne nach Innsbruck.
Schreiben an den Untervogt in Steinenstadt, Anton Hermann, wegen Restitution von Pferden, die kaiserl. Soldaten auf Landskron bei Zwingen entführt hatten.
Der Vogt von Pfeffingen, Jakob Christoph Blarer von Wartensee, der in den Sauerbrunnen verreist, klagt, dass Mümpelgartner Viehhändler, krankes Vieh durch sein Amt treiben.
Bei der Nachricht vom Anzug des weimarischen Heeres werden die Untertanen aufgefordert, ihre Wertsachen etc. "zu flehnen".
Schreiben an den General von Reinach wegen der Fruchtgefälle in der Markgrafschaft.
 

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