1638, April 12. - 1639, August 10. (Dossier)

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Title:1638, April 12. - 1639, August 10.
Level:Dossier

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Content:Korrespondenz des Bischofs mit dem Vogt im Erguel, dem Meier und dem Schaffner in Biel, der Stadt Biel und den Meiern im Erguel wegen Entrichtung der bisch. Gefälle in Biel, Erguel und Münstertal an die schwedische (weimarische) Kommissare, J. Daler und Marx Immelin.
Der Bischof und die Ergueler hätten gerne gesehen, dass Biel von Bern, Freiburg und Solothurn, mit denen es ein besonderen Bündnis hatte, Salvaguardien für die Herrschaft Erguel verlangt hätte, wozu sich Biel aber nie verstehen konnte.
Korrespondenz wegen dieser Angelegenheit mit den kath. Orten, die den franz. Ambassador um Vermittlung beim König ersuchten.
Tagsatzung der kath. Orte in Solothurn (1638, Oktober) und alle 13 Orte daselbst (1639, Januar).
Die Schweden legen 5 Mann in das Schloss Erguel.
Der Vogt flüchtet (nach Neuenburg?).
Die Burgunder fallen ins Erguel ein, verbrennen in Renan einige Häuser und führen Vieh und Pferde in Tramelan fort, deshalb der Bischof wiederholt an den Gubernator von Burgund, den Marquis de St-Martin schreibt (1639, April 7.).
Tätlichkeiten der Ergueler wider die Burgunder.
Die Ausgeschossenen des Amtes Erguel schliessen am 20. Mai 1639 mit Immelin in St-Imier einen Vertrag betr. Ablieferung der bisch. Zehnten.
Der Bischof verbietet dem Schaffner in Biel, den Schweden etwas zu liefern.
Während die 13 Orte in Baden (1639, Juli) beschliessen, an Bernhard von Weimar zu schreiben, dass sie nicht zulassen könnten, dass die bisch. Gefälle im Erguel und im Münstertal eingezogen würden, weil das Amt Erguel zur Schweiz gehöre (die neutral war) und das Münstertal in einem Burgrecht mit Bern stehe, verdoppelte Immelin die Wacht im Schloss Erguel und führte die Frucht in St-Imier fort.
Ende Juli wurden die 10 Mann im Schloss Erguel zurückgezogen.
Als darauf der schwedische Proviantmeister Brummeysen drohte, er werde 500 Dragoner ins Erguel schicken, legte Biel 6 Mann unter einen Kommandanten ins Schloss Erguel, wogegen aber die Ergueler wieder protestierten.
Am 30. Juli erklärten die gesandten des am 18. Juli in Neuenburg an der Pest (?) gestorbenen Herzogs Bernhard von Weimar vor der Tagsatzung in Baden, dass sie auf den Einzug der bisch. Gefälle im Erguel verzichteten.
Dankschreiben des Bischofs an Solothurn für dessen Bereitwilligkeit, im Namen aller kath. Orte, den Rat Moritz Wagner ins Erguel geschickt zu haben, um den Einwohnern daselbst, die den Schweden zur Erlangung der bisch. Zehnten vielfach die Hand Boten, an ihre Pflichten gegenüber ihrem Landesherrn zu erinnern.
 

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URL:https://archives-aaeb.jura.ch/detail.aspx?ID=441207
 

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